Totalrevision

Basler Synode wählt Verfassungsrat

Ein neu gewähltes Gremium soll gemeinsam mit dem Kirchenrat die Verfassung der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Basel-Stadt überarbeiten. Ausserdem wurden an der Sommersynode 100’000 Franken für die Sanierung der Martinskirche gesprochen.

Die Basler Synode hat an ihrer Sommersitzung einen weiteren Schritt in Richtung Totalrevision der Kirchenverfassung gemacht und die Mitglieder des Verfassungsrates gewählt. Es sind dies Diana von Bidder, Bernhard Christ, Benjamin Liebherr, Harald Matern, Georg Pfleiderer und Stephan Wenk. Zusammen mit den Kirchenräten Lukas Kundert und David Jenny sowie der Kirchenrätin Brigitte Gysin wird es ihre Aufgabe sein, die neue Verfassung zu entwerfen, wie es in einer Mitteilung vom 30. Juni heisst.

Dass die Synodalen dabei nicht aussen vor bleiben, wurde in einer Resolution gefordert. Zwar wurde diese aus formalen Gründen zurückgezogen. Kirchenrat und Strategiekommission versprachen den Synodalen aber, dass sie in die Diskussion der anstehenden offenen Fragen einbezogen werden.

Zur Kenntnis nahmen die Synodalen, dass eine neue Trägerschaft die Martinskirche nutzen und betreiben wird. Für die Sanierung Basels ältester Konzertkirche hat die Synode 100'000 Franken bewilligt. Darüber hinaus haben die Synodalen die Rechnung 2020 angenommen. Statt des budgetierten Verlusts von rund einer halben Million Franken schloss sie mit einem Gewinn von 760’000 Franken. (bat)