Das neue Finanzierungsmodell wurde nötig, weil die Einnahmen aus den Kirchensteuern nicht mehr genügen. Das meldete das Regionaljournal Basel von Radio SRF 1 am 9. August.
Zu den Sponsoren gehören demnach Stiftungen, Private, aber auch der Pharmakonzern Novartis. Allerdings reichen deren Beiträge nicht aus. So musste etwa die Pfarrstelle der Elisabethengemeinde nur deshalb nicht reduziert werden, weil die Mitglieder je ein Fünfzigernötli pro Monat extra spenden.
Keine Rettung gibt es für das Basler Aids-Pfarramt. Dieses muss aus Geldmangel per Ende Jahr schliessen.
Die Probleme haben mit dem Rückgang der Mitgliederzahlen zu tun. Die Kantonalkirche hat gemäss der Radiosendung noch rund 30’000 Mitglieder. Aufgrund der Trennung von Staat und Kirche beteilige sich der Kanton Basel-Stadt nur an Spital- und Gefängnisseelsorge, so der Bericht.