Inklusion
Auszeichnung für Institut Unterstrass
Kognitiv beeinträchtigte Menschen erfüllen die Voraussetzungen für Tätigkeiten in Schule oder Kindergarten meist nicht. Dank einem Hochschulprogramm des Instituts Unterstrass können sie sich für eine pädagogische Tätigkeit qualifizieren. Für dieses Programm mit dem Namen «écolsiv – Schule inklusiv» ist das Institut Unterstrass nun mit einem Sonderpreis der evangelischen Barbara-Schadeberg-Stiftung ausgezeichnet worden.
In einer Mitteilung zeigt sich Direktorin Eva Ebel erfreut über die Auszeichnung aus Nürnberg. Diese bestätige «das besondere Profil des Instituts Unterstrass als evangelische Bildungsinstitution, die Inklusion nicht nur lehrt, sondern auch praktisch lebt und sich zum Ziel gesetzt hat, Barrieren im Bildungssystem zu überwinden.»
Die Barbara-Schadeberg-Stiftung verleiht den Preis alle drei Jahre an evangelische Schulen und Bildungsinstitutionen. In diesem Jahr stand der Wettbewerb unter dem Motto «Kinder- und Menschenrechte: ihre konzeptionelle Verankerung im und ihre Bedeutung für den Alltag evangelischer Schulen».
Gymnasium und Institut Unterstrass bilden gemeinsam eine evangelische, staatlich anerkannte Bildungsinstitution, die 1869 gegründet wurde. Das Gymnasium Unterstrass ist ein Kurzgymnasium. Das Institut Unterstrass bildet Lehrpersonen für den Kindergarten und die Primarstufe aus und kooperiert als privatrechtlich selbständiger Partner eng mit der Pädagogischen Hochschule Zürich. (eba)