Berg-Karabach

Auch Zürcher Reformierte spenden für Armenien

Die Reformierte Kirche des Kantons Zürich spendet 20‘000 Franken für Menschen, die aus Berg-Karabach nach Armenien flüchten mussten. Die Hilfe läuft wie in Luzern und Bern-Jura-Solothurn über das Heks.

Die gewaltsame Eroberung der Region Berg-Karabach durch die aserbaidschanische Armee bewegt auch die reformierten Landeskirchen. Nach jenen in Luzern und Bern-Jura-Solothurn spenden auch die Zürcher Reformierten Nothilfe zu Gunsten der geflüchteten Armenier. Die Reformierte Kirche des Kantons Zürich unterstützt Armenien mit 20'000 Franken, wie sie in einer Mitteilung schreibt.

Zehntausende Menschen, die aus Angst vor ethnischen Säuberungen aus Berg-Karabach geflüchtet sind, bräuchten dringend Unterkünfte, Nahrungsmittel und weitere Güter des täglichen Bedarfs, heisst es. Armenien sei aus eigener Kraft nicht in der Lage, allen Geflüchteten eine Unterkunft zu verschaffen und sie mit dem Notwendigsten zu versorgen.

Die Nothilfe der Zürcher Landeskirche fliesst in ein Projekt des Hilfswerks der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (Heks). Dieses unterstützt mit vorerst 300'000 Franken zwei langjährige lokale Partnerorganisationen. Diese stellen den Geflüchteten Unterkünfte zur Verfügung und versorgen sie mit Geld für die dringend benötigten Lebensmittel und weitere Hilfsgüter des täglichen Bedarfs. (eba)