Der Kanton Aargau, die Aargauer Landeskirchen, die Hilfswerke Heks und Caritas sowie das Netzwerk Asyl engagieren sich am nationalen Flüchtlingstag, 18. Juni, für die Anliegen von Flüchtlingen, heisst es in einer Mitteilung der Aargauer Landeskirche. Drei Asylunterkünfte in Aarau, Buchs und Suhr werden ihre Türen für die Bevölkerung öffnen. Zwei Regierungsratsmitglieder und drei Kirchenratspräsidenten besichtigen gemeinsam die kantonale Asylunterkunft in Aarau.
Von 11 bis 16 Uhr findet in Aarau auf dem Kirchplatz vor der reformierten Stadtkirche ein Begegnungsfest statt. Von 14 bis 14.45 Uhr gibt es eine Diskussion mit Regierungsrätin Susanne Hochuli, Regierungsrat Urs Hofmann, Luc Humbel (Kirchenratspräsident der Römisch-Katholischen Landeskirche Aargau) sowie Max Heimgartner (Netzwerk Asyl) und Flüchtlingen. Weitere Informationen.
Interkulturelles Fussballturnier
In Bern wird am 18. Juni auf dem Bundesplatz der Flüchtlingstag von 14.45 bis 21 Uhr gefeiert, wie es in einer Mitteilung der kirchlichen Kontaktstelle für Flüchtlingsfragen heisst. Unter anderem mit einem interkulturellen Fussballturnier. Zum Programm gehört auch ein Konzert eines von Heiliggeist-Pfarrer Andreas Nufer initiierten Laienorchesters sowie ein Tanz-Flashmob, der das HipHop-Center Wankdorf mit Flüchtlingen einstudiert hat. Weitere Informationen.
In Basel findet der Flüchtlingstag ebenfalls am 18. Juni von 11.30 bis 19 Uhr auf dem Barfüsserplatz statt. Auf dem Programm seht ein Streetsoccer-Turnier, und die Hilfswerke informieren über ihre Arbeit und Angebote. Weitere Informationen.
Die Vertreter der Kirchen und der jüdischen Gemeinschaft haben zudem zum Flüchtlingstag einen Brief verfasst. Darin ermahnen Kirchenbund, Bischofskonferenz, christkatholische Kirche und israelitischer Gemeindebund, die Empathie für Menschen in Not nicht abhängig zu machen von ihrer rechtlichen Anerkennung als Flüchtlinge. Mit Hiob 7,17: «Was ist der Mensch, dass du gross ihn achtest und deinen Sinn auf ihn richtest» erinnern sie an Hiobs Schicksal, das zuerst als wirtschaftliche, dann als soziale und gesundheitliche Katastrophe über ihn hereinbricht.