Aargauer Landeskirchen stellen Asylseelsorge in Brugg sicher

Im kürzlich eröffneten Bundesasylzentrum Brugg im Kanton Aargau werden alleinstehende männliche Asylsuchende untergebracht. Neu gibt es hier auch ein Seelsorgeangebot – finanziert von den Aargauer Landeskirchen.

Der Verein Ökumenischer Seelsorgedienst für Asylsuchende (OeSA) betreut bereits Menschen im Empfangszentrum Basel sowie im Bundesasylzentrum Flumenthal im Kanton Solothurn. Seit Mitte Januar kümmert er sich neu auch um die männlichen Asylbewerber, die im Bundesasylzentrum Brugg im Kanton Aargau untergebracht sind. Dies teilten die Aargauer Landeskirchen am 29. März mit.

Die Kosten für den Einsatz werden demnach gemeinsam von der reformierten, der römisch-katholischen und der christkatholischen Landeskirche im Aargau getragen. Vorgesehen ist zunächst eine Betreuung im Umfang von einem halben Tag pro Woche.

Freiwillige helfen mit

Zum Einsatz kommen speziell ausgebildete und vom Staatssekretariat für Migration akkreditierte Fachpersonen, heisst es in der Mitteilung weiter. Diese würden mit Leitung, Betreuenden und Sicherheitspersonal zusammenarbeiten und nach Möglichkeit die umliegenden Kirchgemeinden und Pfarreien einbeziehen. Unterstützt werden sie dabei von Freiwilligen der Reformierten Kirchgemeinde und der katholischen Pfarrei Brugg.

Die OeSA will neben ihrer seelsorgerlichen Arbeit für die Situation und die Anliegen von Asylsuchenden sensibilisieren. Sie wird von den Landeskirchen der Nordwestschweiz, der Evangelisch-methodistischen Kirche Basel-Stadt sowie einzelnen Kirchgemeinden und Pfarreien getragen und von privaten Mitgliedern und Spenden unterstützt. (no)