Zürcher Synode segnet Millionen-Kredit für Kloster Kappel ab

Die Synode der reformierten Landeskirche Zürich spricht sich für die Sanierung des Klosters Kappel aus. Das Bauvorhaben zur Aufwertung des Klosterareals kostet 3,07 Millionen Franken.

Soll umgebaut und saniert werden: Das Kloster Kappel in Kappel am Albis im Kanton Zürich. (Bild: Wikimedia Commons)

Das Bauvorhaben des Klosters Kappel, dem Bildungshaus der Zürcher Landeskirche, stand im Zentrum der Synodensitzung der reformierten Landeskirche des Kantons Zürich. Der Kirchenrat beantragte der Synode einen Kredit über 3,07 Millionen Franken für die Aufwertung des Klosterareals, wie es ein einer Medienmitteilung der Landeskirche vom 13. Juni heisst.

Neues Gartenkonzept

Die Aufwertung beinhalte, das aus den achtziger Jahren stammende Flachdach über der Küche zu sanieren, eine Terrasse mit 80 Sitzplätzen zu erstellen und das Gartenkonzept neu zu fassen. Die Bauvorhaben erfolgen in Abstimmung auf das im Jahr 2011 lancierte Gesamtprojekt «Revitalisierung und Entwicklung Kloster Kappel». Dieses zielt auf eine Neuorganisation der gesamten Anlage und beinhaltet eine Wiederbelebung der Klostergärten.

Unterstützung des Lotteriefonds ersucht

Da der Verein Kloster Kappel – bestehend aus den 13 Kirchgemeinden des Bezirks Affoltern sowie der Zürcher Landeskirche – als Eigentümer das ganze Projekt nicht allein stemmen kann, wird er den kantonalen Lotteriefonds bis Ende Jahr um Unterstützung in Höhe von 12 Millionen Franken ersuchen.

Nach reger Debatte wurde das Bauvorhaben mit 82 Ja- zu 10 Neinstimmen bei 13 Enthaltungen gutgeheissen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Fusion einstimmig angenommen

Weiter hiess die Kirchensynode die drei geplanten Vereinigungen der Kirchgemeinden Horgen-Hirzel, Dübendorf-Schwerzenbach und Schönenberg-Hütten einstimmig gut. Kirchenratspräsident Michel Müller hob hervor, dass das Kooperationsvorhaben von Kirchgemeinden für andere Gemeinden vorbildlich wirkten und in die Gesellschaft ausstrahlten. Zudem schafften Fusionen geschichtliche Kontinuitäten, indem betreffende Gemeinden nicht selten in früheren Zeiten vereint gewesen seien.