Im Nahen und Mittleren Osten habe sich die Situation der Christinnen stark verschlechtert und gebe kaum Hoffnung auf Besserung, heisst es in einer Mitteilung der Reformierten Kirche Kanton Zürich vom 18. Dezember. Deshalb gehe die Spende in der Höhe von 250’000 hauptsächlich an Projekte zur Unterstützung von notleidenden Christen in der Südosttürkei, im Nordirak und in Nordsyrien.
Ein Teil der Spende fliesst in Ausbildungsprogramme für Jugendliche in der Südosttürkei. Durch eine gute berufliche Ausbildung könne den Jugendlichen eine nachhaltige Zukunftsperspektive eröffnet werden, schreibt die Landeskirche.
Hilfe für Flüchtlinge und Kinder
Ebenfalls unterstützt werden Projekte des christlichen Hilfswerks Capni im Nordirak. Der langjährige Partner der Zürcher Landeskirche helfe notleidenden Christen und Angehörigen anderer religiöser und ethnischer Minderheiten bei der Existenzsicherung und dem Wiederaufbau. Geplant sei unter anderem auch ein Lern- und Begegnungsort in der nordirakischen Stadt Şîladizê.
Angesichts der dramatischen Situation in Nordsyrien unterstützt die Landeskirche ausserdem die Nothilfe für Kriegsflüchtlinge des evangelischen Hilfswerks Heks sowie ein weiteres Projekt, das auf die medikamentöse Behandlung und psychosoziale Begleitung von Kindern abzielt. (no)