ZH: Reformierte Kirche hilft Christen in Nordirak und Türkei

Die Zürcher Landeskirche unterstützt Christen im Nordirak und in der Türkei mit insgesamt 30‘000 Franken. Zudem spendet sie 10‘000 Franken für die Überschwemmungsopfer in Bosnien.

Das Kloster Mor Gabriel in der Südosttürkei.
Das Kloster Mor Gabriel in der Südosttürkei. (Bild: Christian Koehn/Wikimedia)

Seit die Terrorgruppe «Islamischer Staat» weite Gebiete und auch Mossul, die zweitgrösste Stadt im Irak, eingenommen hat, hat sich die Lage der Christen nochmals dramatisch verschärft. Alle litten unter dem Regime der Extremisten. Hunderttausende (Muslime, Jeziden und Christen) seien deshalb in die relativ sicheren kurdischen Provinzen geflüchtet, wie die Zürcher Landeskirche am 22. Juli schreibt.

Um die Not zu lindern, unterstütze die Landeskirche zusammen mit dem ökumenischen Forum G2W ein Hilfsprojekt für Flüchtlinge in der Niniveh-Ebene im Nordirak mit 20`000 Franken. G2W überweise einen Beitrag von 10’000 Franken.

Unterstützung von Religionslehrern in der Türkei

Zudem unterstütze die Landeskirche die kleine christliche Minderheit im Tuirabdin (Südosttürkei). Das syrisch-orthodoxe Kloster Mor Gabriel habe ein Netz von Religionslehrern aufgebaut. Ihre Saläre seien aber seit Jahren auf dem gleich niedrigen Stand. Mit einem Beitrag von 10`000 Franken trage die Landeskirche dazu bei, dass die Löhne moderat angehoben werden können. Zudem hat der Zürcher Kirchenrat einen Beitrag von 10`000 Franken für die Opfer des Hochwassers vom letzten Mai in Bosnien beschlossen.