Nach der Abstimmung über die Kirchensteuer bleibe es der Auftrag der Kirche, die Gottesfrage in der Gesellschaft von heute wach zu halten, heisst es in dem Brief. Knapp 72 Prozent der Stimmenden haben am Sonntag die kantonale Vorlage zur Abschaffung der Kirchensteuer für Unternehmen abgelehnt.
Die Kirche müsse weiterhin dabei helfen, Lebenssinn und Werte zu begründen und zu vermitteln sowie den Menschen, besonders den Armen und Notleidenden, mit Wort und Tat zu dienen, schreiben Annen und Schnüriger weiter.
Synodalrat und Generalvikar danken den vielen Engagierten in den Pfarreien, Kirchgemeinden, Fachstellen und kirchlichen Institutionen für ihren Beitrag im Abstimmungskampf, der «zu diesem tollen Ergebnis beigetragen» habe. Mit der Unterstützung der vielen Helfer und dem überparteilichen Komitee «Sorge tragen», das die Initiative bekämpfte, sei es gelungen, in der Gesellschaft ein «zukunftsorientiertes Zeichen» zu setzen.
Mit Befriedigung nehmen die kirchlich Verantwortlichen zur Kenntnis, dass die «Sorge tragen»-Kampagne bei den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern angekommen ist. Das gute Resultat «verpflichtet uns über diese Abstimmung hinaus, Sorge zu tragen zum Gemeinwohl in der Gesellschaft und weiterhin eine solidarische Kirche zu sein».