Vor der Reformation bestimmte eine Kirche alles, auch beim Essen, und drohte mit Strafen, wenn man nicht gehorchte, «sogar nach dem Tod», wie Pfarrerin Catherine McMillan in ihrem ersten «Wort zum Sonntag» erläutert.
Aber dann lehrte Ulrich Zwingli, dass jeder zu jeder Zeit essen kann, was er will, und dass diese Freiheit biblisch begründet ist. Die damals errungenen und heute selbstverständlichen Freiheitsrechte seien aber nicht nur etwas Urchristliches, sondern auch etwas Urschweizerisches.