«Wort zum Sonntag»: Aus Fehlern lernen

Bald erinnern wir an 500 Jahre Reformation. Pfarrerin Catherine McMillan schildert, wie die Reformation zum eigenen Denken anleitete und Mut zum Widerspruch machte. Ein wichtiges Element war dabei die Übersetzung der Bibel.

Mit dem Reformationsjubiläum erinnern wir an das Aufkommen des kritischen Denkens und den Mut zu widersprechen. «Dazu haben die Reformatoren die Bibel übersetzt, und alle ermutigt, sie selber zu lesen und sich ein eigenes Urteil zu bilden», so Pfarrerin Catherine McMillan im «Wort zum Sonntag». Die Bibel mache Mut und befreie, was schon manchen Diktator gestört habe.

Sie erinnert auch daran, dass Freikirchen wie Landeskirchen Kinder der Reformation seien. Die Täufer, eine dieser Freikirchen, seien 300 Jahre lang verfolgt worden. Die Diffamierung Andersdenkender habe aber keine Berechtigung. «Wenn wir an 500 Jahre Reformation erinnern, lernen wir hoffentlich aus unseren Fehlern.»