Witzige Videoserie jetzt auch auf Deutsch

Die Video-Serie «Meine Frau ist Pfarrerin» findet in der Romandie grosse Beachtung. Eine wirblige Pfarrerin und ihr agnostischer Ehemann versuchen, grosse Ansprüche heiter und lebensnah umzusetzen. Die Episoden sind jetzt auch auf Deutsch zu sehen.

Zwischen Bügeleisen und Talar: Die neue Serie zeigt einen ungewohnten Pfarralltag.
Zwischen Bügeleisen und Talar: Die neue Serie zeigt einen ungewohnten Pfarralltag. (Bild: Screenshot youtube)

«Was macht es mit mir, wenn ich als Mann einer Pfarrerin mehr Künstlermanager bin als etwas anderes und mich nur noch mit Sonnenbrille ins Dorf traue?», fragt sich Thomas, frischgebackener Ehemann der Dorfpfarrerin Clara in einer freundlichen Mischung aus Besorgnis und Belustigung. Die Szene stammt aus der ersten Episode der Video-Serie «Meine Frau ist Pfarrerin» und ist typisch für das witzige, manchmal verzweifelte Bemühen des Ehemanns, mit dem Pfarrberuf seiner Frau klarzukommen.

Carolina und Victor

Die beiden Hauptdarsteller, welche die Idee entwickelt haben und die Filme in ihrer Firma produzieren, sind Carolina Costa, reformierte Pfarrerin in Genf, und Victor Costa. Sie sind auch im realen Leben ein Ehepaar und waren bereits vorher Schauspieler. Sie nehmen in den Filmen gesellschaftliche und existenzielle Fragen, aber auch Episoden aus dem Alltag einer Pfarrerin auf, die der eher agnostisch eingestellte Ehemann humorvoll aus seiner Perspektive erzählt. Die Videos sind in einem dynamischen Stil gedreht und richten sich an ein jugendliches Publikum.

Die Filmserie «Ma femme est pasteure» ist in der Romandie im Februar 2015 gestartet und zu einem grossen medialen Erfolg geworden. Produziert wurden bisher elf Kurzfilme von vier Minuten Länge. Die Serie wurde an neun internationalen Webfestivals nominiert und hat zwei Preise erhalten: «best actress» in Bilbao und «mention spéciale» in New York.

Mit Unterstützung des Kirchenbundes und dreier Landeskirchen

Aufgrund des grossen Erfolgs in der Westschweiz wurde die Serie mit Unterstützung des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes SEK sowie den Landeskirchen Aargau, Bern- Jura-Solothurn und Zürich auf Deutsch übertragen. Die elf Episoden von «Meine Frau ist Pfarrerin» werden in dreiwöchigem Abstand im Internet unter www.meinefrauistpfarrerin.ch aufgeschaltet.

 

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