Krieg im Nahen Osten

Weltkirchenrat fordert «gerechten Frieden»

Der Ökumenische Rat der Kirchen verlangt einen sofortigen Waffenstillstand im Nahen Osten. Alle Parteien müssten sich um Versöhnung bemühen.

Der Weltkirchenrat hat zu einer «Gebetswoche für einen gerechten Frieden in Nahost» aufgerufen. Während der «Weltweiten Friedenswoche für Palästina und Israel» vom 16. bis 22. September seien kirchliche Organisationen, Gemeinden und Gläubige aufgerufen, ein Symbol des Friedens und der Gerechtigkeit in der Region auszusenden, teilte der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) in Genf mit. 

Die zentrale Botschaft der Friedenswoche dieses Jahres drücke die tiefe Betroffenheit über das Leid und die Zerstörung aus, «verursacht durch Israels Krieg gegen Gaza», erklärte der simbabwische Theologe Kenneth Mtata, ÖRK-Programmdirektor für Öffentliches Zeugnis und Diakonie. Mtata rief zu einem sofortigen Waffenstillstand auf. Alle Parteien müssten sich um Versöhnung bemühen.

Der ÖRK, auch Weltkirchenrat genannt, hat seinen Sitz in Genf und wurde 1948 in Amsterdam gegründet. Er ist das zentrale Organ der ökumenischen Bewegung und ein weltweiter Zusammenschluss von 352 Mitgliedskirchen in mehr als 120 Ländern auf allen Kontinenten der Erde. Diese vertreten 580 Millionen Christinnen und Christen. Die katholische Kirche ist nicht Mitglied des Weltkirchenrats. (epd/ hz)