Die SVP hatte verlangt, das Dublin-Abkommen sofort anzuwenden und die sechs Flüchtlinge aus Eritrea und Äthiopien auszuweisen. Weil die sechs Personen einen negativen Asylentscheid erhielten, droht ihnen die Rückschaffung nach Italien.
Dagegen setzt sich Aktivisten vom Kollektiv R ein, welches die Kirchenbesetzung organisiert hatte. Am Mittwoch kommt es zu einem Treffen mit der Waadtländer Kantonsregierung, von der die Aktivisten einen generellen Rückschaffungsstopp nach Italien verlangen. Die Waadtländer Regierung soll zudem Verhandlungen mit Bundesbern aufnehmen, um ein gesamtschweizerisches Moratorium für Rückschaffungen nach Italien zu erreichen, fordern die Aktivisten. (sda)