Der Rat hatte am Montag nach acht Monaten Duldung ein Ende der Besetzung des Kirchgemeindesaals bis Samstagmorgen um 8 Uhr verlangt. Damit fand er kein Gehör, wie Sprecher Paolo Marian gegenüber sda sagte.
Der Synodalrat stellte das Ultimatum, nachdem ihm die Einwohnerdienste versichert hatten, das Asylverfahren für die fünf Flüchtlinge sei im Gang.
Zudem vergewisserte er sich, dass für alle Besetzer Plätze in kantonalen Einrichtungen zur Verfügung stehen.
Unterstützt vom Kollektiv R suchten fünf bis sechs von der Abschiebung nach Italien bedrohte Flüchtlinge aus Eritrea seit Anfang März Zuflucht in den Kirchenräumen. (sda)