Thurgauer Kirchen suchen originelle Diakonie-Projekte

Im Rahmen ihres 150-Jahr-Jubiläums haben die Thurgauer Landeskirchen den «Prix Diakonie» lanciert. Er ist mit insgesamt 10'000 Franken dotiert.


Die reformierte und die katholische Kirche des Kantons Thurgau wollen drei Diakonie-Projekte mit je 3’333 Franken prämieren. Neben dem sozial-diakonischen Engagement würden dabei das Innovationspotenzial sowie die Nachhaltigkeit der Projekte bewertet, schreibt die reformierte Landeskirche auf ihrer Website.

Mit dem Preis wolle man den Mut stärken, soziale Aufgaben mit innovativen Konzepten anzugehen. Der «Prix Diakonie» ist Teil der 150-Jahr-Feierlichkeiten der beiden Landeskirchen.

Kirchliche und kirchennahe Organisationen im Thurgau können bis Ende September ihre Ideen einreichen. Eine siebenköpfige Jury werde zwei bestehende Projekte und ein Projekt, das noch in der Entstehungsphase ist, prämieren.

Zur Jury gehören die beiden Kirchenratspräsidenten Wilfried Bührer und Cyrill Bischof, Regierungsrat Jakob Stark, Grossratspräsident Turi Schallenberg, Nationalrat Christian Lohr, die Regionalverantwortliche des Bistums, Margrith Mühlebach sowie SRF-Korrespondentin Henriette Engbersen. Der «Prix Diakonie» wird im Januar 2020 verliehen. (pd)