Dachverband untersucht Diakonie in der Schweiz

Diakonie Schweiz, der Dachverband für Diakonie in den reformierten Landeskirchen, will sich ein Bild von den Ausbildungsstandards für Sozialdiakoninnen und Sozialdiakone in den Deutschschweizer Kantonalkirchen machen. Dafür startet er in diesen Tagen mit einer Umfrage.


Um den aktuellen Status der Diakonie in den Deutschschweizer Landeskirchen abzubilden, will der Dachverband Diakonie Schweiz in den nächsten Wochen eine Befragung durchführen. Dies wurde an der Plenarversammlung des Verbands vom 14. Mai entschieden.

In dem Fragebogen werde nach dem Grundverständnis von Diakonie in den Kantonalkirchen gefragt. Zudem wolle man Informationen zu Anstellungsverhältnissen und Mindestanforderungen an Sozialdiakoninnen und Sozialdiakone sammeln, teilte der Verband mit.

Uneinheitliche Berufsanforderungen

Mit der Erhebung will sich Diakonie Schweiz ein Bild von den Ausbildungsstandards in den einzelnen Landeskirchen machen. Diese sind immer noch sehr unterschiedlich geregelt. Ziel des Verbands sei, «einen Grundkonsens in Fragen der Ausbildung» zu finden. Die Ergebnisse der Umfrage sollen der Plenarversammlung im November 2018 vorgelegt werden.

Diakonie Schweiz ist eine Konferenz des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes. Sie entstand 2017 aus dem Zusammenschluss der Diakoniekonferenz, der Deutschschweizer Diakonatskonferenz und von diakonie.ch. Der Verband will den Informationsaustausch zu gemeindediakonischen Projekten und den Dialog mit der Wissenschaft fördern. Zudem legt er die Standards der diakonischen Ausbildung fest. (no)