Bildung

Vier Maturandinnen erhalten Theologiepreis

Die theologischen Fakultäten der Universitäten Basel, Bern und Zürich haben vier Jugendliche für besonders gelungene Maturaarbeiten ausgezeichnet. Gleich zwei der Arbeiten befassen sich mit dem Thema Tod und Jenseits.

Welche Vorstellungen haben Angehörige verschiedener Religionsgemeinschaften von einem möglichen Leben nach dem Tod? Zu dieser Frage produzierte die Zürcher Maturandin Nina Schütz einen Podcast, der von der theologischen Fakultät der Universität Zürich mit dem Theologiepreis ausgezeichnet wurde. Schütz habe einen originellen Ansatz gewählt und keinen Aufwand gescheut, heisst es in einer Mitteilung.

Für Jenseitsvorstellungen interessierte sich auch Jasmin van der Hout aus dem Kanton Schaffhausen. Sie verglich in ihrer Arbeit Todesriten der Kelten, Wikinger, Römer und Christen. Damit zeige die Autorin «ein Bewusstsein für kulturelle Differenzen», halten die Gutachter fest. Die Schülerin wurde dafür mit dem Preis der Basler Fakultät belohnt.

Zu den diesjährigen Preisträgerinnen gehören zudem Fabienne Ambühl aus dem Kanton Bern und Lina Arnold aus dem Kanton Uri. Für ihre Arbeit über Jesus als historische Figur erhielt Ambühl den Preis der Berner Fakultät. Hervorgehoben wird die «systematische Analyse», mit der das Thema behandelt worden sei.

Lina Arnold befasste sich mit dem Thema moralische Verantwortung in Träumen. Für ihre intensive Auseinandersetzung mit der Fachliteratur wurde sie von der Fakultät der Universität Zürich prämiert, wie es weiter heisst.

Mit dem Theologiepreis wollen die Fakultäten der Universitäten Basel, Bern und Zürich Maturandinnen und Maturanden dazu ermuntern, Themen rund um Ethik, Religion und Theologie zu entdecken. Der Preis ist mit je 500 Franken dotiert. (no)