Vier Maturandinnen erhalten Theologiepreis
Für Jenseitsvorstellungen interessierte sich auch Jasmin van der Hout aus dem Kanton Schaffhausen. Sie verglich in ihrer Arbeit Todesriten der Kelten, Wikinger, Römer und Christen. Damit zeige die Autorin «ein Bewusstsein für kulturelle Differenzen», halten die Gutachter fest. Die Schülerin wurde dafür mit dem Preis der Basler Fakultät belohnt.
Zu den diesjährigen Preisträgerinnen gehören zudem Fabienne Ambühl aus dem Kanton Bern und Lina Arnold aus dem Kanton Uri. Für ihre Arbeit über Jesus als historische Figur erhielt Ambühl den Preis der Berner Fakultät. Hervorgehoben wird die «systematische Analyse», mit der das Thema behandelt worden sei.
Lina Arnold befasste sich mit dem Thema moralische Verantwortung in Träumen. Für ihre intensive Auseinandersetzung mit der Fachliteratur wurde sie von der Fakultät der Universität Zürich prämiert, wie es weiter heisst.
Mit dem Theologiepreis wollen die Fakultäten der Universitäten Basel, Bern und Zürich Maturandinnen und Maturanden dazu ermuntern, Themen rund um Ethik, Religion und Theologie zu entdecken. Der Preis ist mit je 500 Franken dotiert. (no)