Tausende Zivilisten getötet
Vor knapp einem halben Jahr hat Russland den Angriffskriegs gegen die Ukraine begonnen. Seither sind laut den Vereinten Nationen mindestens 13'477 Zivilisten verletzt oder getötet worden. Durch die Gewalt seien 5587 Menschen ums Leben gekommen, 7890 weitere hätten Verletzungen erlitten, teilte das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte in Genf mit.
Unter den Getöteten befinden sich den Angaben zufolge 362 Kinder. Weitere 610 Mädchen und Jungen seien verletzt worden. Die Angaben über die erfassten zivilen Opfer beziehen sich laut dem Kommissariat auf den Zeitraum seit Beginn der russischen Invasion am 24. Februar bis zum vergangenen Sonntag. Die tatsächliche Zahl der getöteten und verletzten Zivilisten sei wohl wesentlich höher, hiess es.
Die meisten Zivilisten seien beim Beschuss mit Explosivwaffen - etwa Artillerie und Raketenwerfer - getötet oder verletzt geworden. Auch bei Luftangriffen habe es zivile Opfer gegeben. Werden Wohngebiete und Zivilisten bewusst beschossen, handelt es sich laut dem Hochkommissariat um ein Kriegsverbrechen. (epd/hz)