Papst Franziskus ermutigte die Teilnehmer im Vorfeld, sich für Menschen in Bedrängnis einzusetzen. Weiter dankte das katholische Oberhaupt den jungen Christen für ihre kreativen Kräfte und ihren Ideenreichtum, mit denen sie sich dem Thema der Barmherzigkeit annähmen.
Grussbotschaft vom Uno-Generalsekretär
In einer Grussbotschaft rief Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon die Jugendlichen auf, die gemeinsamen Ziele von Frieden, Entwicklung und Menschenrechten voranzutreiben. EU-Ratspräsident Donald Tusk würdigte das Engagement der Taize-Bruderschaft, Gläubige verschiedener Konfessionen in Frieden und Freundschaft zusammenzubringen.
«Gebet für den Weltfrieden»
Während des Jugendtreffens, das die geistliche Gemeinschaft seit vielen Jahren organisiert, treffen sich die Jugendlichen mehrmals täglich zu Gebeten und Gesprächen. Höhepunkt der Begegnungstage ist die Feier eines alternativen Jahreswechsels in Form eines «Gebets für den Weltfrieden» und eines «Festes der Völker».
Taize zählt zu den wichtigen Orten der ökumenischen Bewegung. Der kleine Ort im Burgund ist Sitz einer Bruderschaft, die zum Treffpunkt für Jugendliche aus aller Welt wurde. Ihr gehören rund 100 Männer aus mehr als 25 Ländern an, die aus verschiedenen evangelischen und aus der katholischen Kirche stammen. Geleitet wird die Bruderschaft von dem deutschen Katholiken Frere Alois (61). (kath.ch)