Glarus

Synode wählt neuen Kirchenrats­präsidenten

An der Frühlings-Synode der Evangelisch-Reformierten Kirche des Kantons Glarus ist Sebastian Doll ins Amt des Kirchenratspräsidenten gewählt worden. Die Jahresrechnung schliesst mit einem Plus ab.

Mit 43 Stimmen bei einer Enthaltung von insgesamt 44 Stimmen ist der Glarner Stadtpfarrer Sebastian Doll an der Glarner Frühlingssynode zum Kirchenratspräsidenten gewählt worden. Er folgt damit auf Pfarrer Ulrich Knoepfel, der im Februar seinen Rücktritt auf den November dieses Jahres ankündigte, wie es in einer Mitteilung vom 4. Juni heisst.

Sebastian Doll war bereits die letzten drei Jahre Vizepräsident des kantonalen Kirchenrats und ist seit fünf Jahren aktives Mitglied desselben. Er wird an der Herbst-Synode im November das Amtsgelübde ablegen.

Ein weiteres Traktandum war die Jahresrechnung 2020 der reformierten Landeskirche. Diese schliesst mit einem Plus von 169‘000 Franken, wie es weiter heisst. Der Gewinn werde dem Eigenkapital zugeführt. Deutlich merkbar sei der Rückgang der Kollekten, der sich durch die abgesagten Gottesdienste aufgrund der Corona-Pandemie erklären lässt. Rund 39‘000 Franken fehlten für regionale Projekte und die schweizweiten Hilfswerke. (bat)