«Stop Armut»-Konferenz gegen Menschenhandel

Unter dem Titel «Stopp Menschenhandel» will die diesjährige Konferenz von «Stop Armut» die Zusammenhänge des Menschenhandels und die Stellung der Schweiz in dieser modernen Form von Sklaverei kritisch beleuchten.


Dies teilte die Schweizerische Evangelische Allianz (SEA) als Co-Organisatorin mit. An der Konferenz am 2. November in der Fabrikhalle Bern wird auch Bundesrätin Simonetta Sommaruga teilnehmen.

140’000 Menschen werden durch den Menschenhandel in Europa sexuell ausgebeutet, heisst es in der Mitteilung. Die Schweiz sei sowohl eines der Zielländer als auch ein Durchgangsland, in dem internationale kriminelle Organisationen aktiv seien. Gemäss dem Bericht des Bundes würden auch vermehrt Kinder zum Betteln und Stehlen eingesetzt und Menschen aus armen Ländern illegal als billige Arbeitskräfte eingeschleust.

An der Stop-Armut-Konferenz werden Vertreter unter anderem von Hilfsorganisationen, Missionswerken und Fachstellen zum Schutz von Frauen die Problematik darstellen. Ein Workshop wird von einem Vertreter der Koordinationsstelle gegen Menschenhandel und Menschenschmuggel des Bundes geleitet. Die Bundesrätin wird den von ihrem Departement verantworteten Nationalen Aktionsplan präsentieren.