Star-Professorenpaar lehrt an der Uni Luzern

Mit einer Doppelgastprofessur von Aleida Assmann und Jan Assmann kommt internationales Renommee an die Universität Luzern. Dem Wissenschaftlerpaar, das für ein Semester am judaistischen Institut lehrt, wurde am 11. September 2017 der «Balzan Preis für Kollektives Gedächtnis» zugesprochen.


Die beiden Kulturwissenschaftlerinnen Aleida Assmann und Jan Assmann werden im kommenden Herbstsemester als Gastprofessoren am Institut für Jüdisch-Christliche Forschung (IJCF) an der Universität Luzern weilen, wie die Universität am 12. September mitteilte. Im Herbstsemester 2017 werden Jan und Aleida Assmann im Bereich Judaistik je eine Vorlesung und ein Seminar zu Gedächtnistheorien anbieten.

Die 70-jährige Literaturwissenschafterin Aleida Assmann und der 79-jährige Ägpytologe und Religionswissenschafter Jan Assmann blicken auf eine jahrzehntelange gemeinsame Forschung zurück. Den Schwerpunkt ihrer Forschung bilden Fragen zu Schriftkulturen und kollektiver Erinnerung. Ihre international beachtete Theorie des kulturellen Gedächtnisses wurde bereits mehrfach ausgezeichnet.

Am 11. September wurde in Mailand  zudem bekanntgegeben, dass der hochdotierte «Balzan Preis 2017 für Kollektives Gedächtnis» an das deutsche Ehepaar geht.(su)