Stadtberner Reformierte 2017 besser als budgetiert

Rund 37 Millionen Franken hat die reformierte Gesamtkirchgemeinde Bern im vergangenen Jahr eingenommen. Davon sei ein Grossteil in soziale Tätigkeiten geflossen.


In seiner Sitzung vom 6. Juni hat das Parlament der Berner Gesamtkirchgemeinde die Jahresrechnung 2017 mit einem Gewinn von 4,4 Millionen Franken genehmigt. Das Jahr sei damit besser ausgefallen als budgetiert, schreibt die Kirchgemeinde in ihrer Mitteilung.

Der Gesamtertrag der Kirchgemeinde belaufe sich auf rund 37 Millionen Franken. Davon seien 4,9 Millionen Franken für kultische Zwecke verwendet worden. Den grösseren Anteil setze die Kirche für soziale Aktivitäten ein, sagt der stellvertretende Kirchmeier Bruno Banholzer: «Von einem Franken fliessen 80 Rappen in die Gemeinwesen- und Sozialarbeit.»

Belohnung für Engagement

Der Grosse Kirchenrat hat an seiner Sitzung ausserdem einen Kredit von 156‘000 Franken genehmigt. Dieser ist für einmalige, ausserordentliche Zahlungen gedacht. Die Beiträge werden an die Mitarbeitenden der Gesamtkirchgemeinde und der Kirchgemeinden ausgezahlt für die zusätzliche Arbeit und das Engagement während des Projekts Strukturdialog II,  das im Rahmen der Fusion durchgeführt wurde. Die Mitarbeitenden hätten sei 2011 keinen Teuerungsausgleich mehr erhalten.

Im Weiteren hat das Parlament die 18 Kandidatinnen und Kandidaten für die Gesamterneuerungswahlen 2019 – 2022 in die kantonale Kirchensynode Bern-Jura-Solothurn nominiert.

Erstmals veröffentlichte die Gesamtkirchgemeinde zum Jahresbericht ausserdem eine Broschüre mit Zahlen, Projekten und Höhepunkten. Die Broschüre informiert unter anderem über das Reformationsjubiläum, die Liegenschaftsstrategie oder die Jugend- und Seelsorgeangebote der Kirche. (pd)