Klares Ja zum Projekt «Kirchgemeinde Bern»

In einer Konsultativabstimmung haben die zwölf evangelisch-reformierten Kirchgemeinden der Stadt Bern die Aufnahme von Fusionsverhandlungen befürwortet. Sie werden voraussichtlich 2019 über eine Fusion abstimmen.


Das Projekt «Kirchgemeinde Bern» macht einen wichtigen Schritt hin zur Realisierung. Alle zwölf Kirchgemeinden sagen Ja zu Verhandlungen für eine Fusion und wollen an der Erarbeitung eines Fusionsvertrags mitwirken, heisst es in einer Medienmitteilung der Evangelisch-Reformierten Gesamtkirchgemeinde Bern vom 20. August.

Die Kirchgemeinde Bern soll an die Stelle der heutigen Gesamtkirchgemeinde und ihrer Kirchgemeinden treten. Sie soll alle Aufgaben der zusammengeschlossenen Gemeinden übernehmen, sofern sie nicht an die Kirchenkreise delegiert sind.

Kirchenrat bewilligte 1,25 Millionen Franken

Der Grosse Kirchenrat hatte bereits im April für die Planungsarbeiten einen Kredit von 1,25 Millionen Franken bewilligt. «Nun kann das neue Steuerungsgremium mit Vertretungen aller fusionswilligen Kirchgemeinden und der Gesamtkirchgemeinde seine Arbeiten aufnehmen. Es hat den Auftrag, eine Fusionsvorlage zu erarbeiten», heisst es in der Mitteilung weiter.

Über diesen Fusionsvertrag werde dann wiederum – voraussichtlich 2019 – in allen Kirchgemeinden abgestimmt. Wenn auch bei dieser zweiten Abstimmung mindestens neun Kirchgemeinden einer Fusion zustimmten, komme die neue Kirchgemeinde Bern zustande. Diese soll zweisprachig sein und damit die heutige Paroisse de l’Eglise française réformée de Berne mit einschliessen. (bat)