In der Abstimmung der Reformierten am 28. September wird über eine Strukturreform der 33 städtischen Kirchgemeinden entschieden. Das zweite Modell sei eine gute Grundlage für eine pragmatische Gemeindereform, wie das Komitee am 14. Juli schreibt. Dabei schliessen sich die heute 33 reformierten Kirchgemeinden zu mehreren grösseren Kirchgemeinden zusammen.
Modell 1 sei dagegen eine «Kopfgeburt», weil es eine einzige städtische Einheitsgemeinde mit 90’000 Mitgliedern vorsehe. Nach Ansicht des Komitees würde dies zu einer «verwalteten Kirche» und «zwangläufig zu einem Einheitsbrei mit zentralistischer Administration» führen. Eine zentralisierte Einheitsgemeinde widerspreche der Subsidiarität, und die Kirchgemeinden würden von ihrem Besitz (Kirchen, Kirchgemeindehäuser, Liegenschaften) enteignet.
Im Co-Präsidium des Komitees sind Jean Bollier, Präsident der Kirchenpflege Höngg, Fabienne Vocat, Präsidentin der Kirchenpflege Oerlikon, sowie Max Wipf, Präsident der Kirchenpflege Oberstrass.