Stadt Bern eröffnet Grabfeld für Buddhisten

Als erste Stadt der Schweiz hat Bern eine Ruhestätte für Buddhistinnen und Buddhisten errichtet. Rund 150 Gäste wohnten der Eröffnungszeremonie auf dem Bremgartenfriedhof bei.


Das am 7. Juni eröffnete Grabfeld für Buddhistinnen und Buddhisten beinhaltet zwei Urnenthemengräber in Form von Lotusblüten. Auf dem Areal steht zudem eine steinere Buddhastatue unter einem Silberahorn. Auf den Grabplatz einigten sich die Stadt Bern und der Interkulturelle Buddhistische Verein Bern, der seinen Sitz im Haus der Religionen hat.

Die Stadtregierung hat sich zum Ziel gesetzt, den Angehörigen aller fünf Weltreligionen bedürfnisgerechte Bestattungsarten anzubieten. Als nächstes wird nun eine Abdankungsstelle für Hindus geschaffen.

Schon heute können auf dem Bremgartenfriedhof nebst Christen auch Muslime bestattet werden. Für sie existiert ein nach Mekka ausgerichtetes Grabfeld. Angehörige des Judentums finden ihre letzte Ruhe auf dem Jüdischen Friedhof Bern. Menschen ohne Religionszugehörigkeit können auf allen drei Berner Friedhöfen bestattet werden. (sda/no)