Der Voranschlag 2016 der Rechnungen der Synode und des Finanzausgleichs und die Bausubventionen für das laufende Jahr von rund 153’000 Franken wurde einstimmig bewilligt. Der Betrag unterstütze die Gebäudesanierungen in den Kirchgemeinden Gäu, Leimenthal und Thal. Regierungsrat Remo Ankli meinte, dass die Reform der Unternehmenssteuer zum Rückgang der Beiträge der Firmen führe. Um eine Lösung beim Finanzausgleich zu erarbeiten, habe man eine Arbeitsgruppe eingesetzt.
Die Kirchen befinden sich in der Gesellschaft im Exil
Der Theologe Fulbert Steffensky verglich die Situation der heutigen Kirchen mit jener der Juden in der Babylonischen Gefangenschaft. Voller Heimweh, Nostalgie und rückwärtsgewandter Sehnsucht verkläre man die vergangene Zeit der angeblich vollen Kirchen.
Gasthaus des Glaubens
Steffensky forderte die Synodalen auf, die Kirche müsste zum «Glaubensgasthaus der verstorbenen und lebenden Geschwister» werden. Hier könnten Menschen über ihren Glauben und ihre Zweifel reden und voneinander lernen. Der Theologe fand, dass die Kirchen statt vom Mysterium zu predigen, bescheidene moralische Appelle verkünden.
Man könne nur selbst glauben, wenn man auch nach aussen klar und deutlich auftrete, so Steffensky.