Schweizer Netzwerk zu «fresh expressions» gegründet

Eine überkonfessionelle Arbeitsgruppe hat am Dienstag, 12. März, das erste Schweizer Netzwerk zur kirchlichen Aufbruchbewegung «fresh expressions» gegründet. Dies meldete die Arbeitsstelle der Aus- und Weiterbildung der reformierten Pfarrpersonen («a+w») auf ihrer Facebook-Seite.


Der Runde Tisch «fresh expressions» habe sich eine Struktur gegeben mit einer Leitungs- und mit verschiedenen Arbeitsgruppen, die jetzt zu arbeiten begännen, wie «a+w» mitteilt. Unter anderem werde für Herbst 2014 eine Tagung mit dem amerikanischen Theologen Brian McLaren geplant, Dokumentation von ersten Praxiserfahrungen erstellt und die Website www.freshexpressions.ch betrieben.

An der Gründung in Zürich beteiligt waren «a+w», die reformierte Kirche des Kantons Zürich, die methodistische Kirche der Schweiz, Vertreter der katholischen Kirche sowie der Chrischona-Gemeinde und weiterer Freikirchen.

«fresh expressions» ist gemäss «a+w» eine ursprünglich anglikanische (jetzt ökumenische) Aufbruchbewegung in England. Es gehe darum, Kirche für Menschen neu zu denken, die keinen Kontakt mehr mit der Kirche haben. Dabei würden erfrischende und kreative Ausdrucksformen des Kircheseins gesucht und ausprobiert.

Speziell sei, dass die so entstehenden Kirchen als vollgültige «churches» (Kirchgemeinden) bezeichnet werden. Oft seien die «fresh expressions» lebenswelt-orientiert und deshalb nicht territorial, sondern eher netzwerkartig konstituiert.