Schaffhausen feiert seinen Reformator

Ihn kennen nur wenige: den 1494 in Schaffhausen geborenen Reformator Sebastian Hofmeister. Jetzt ehrt die Stadt den einst Verbannten mit einer Gedenktafel an seinem Geburtshaus.

Das Geburtshaus des Schaffhauser Reformators Sebastian Hofmeister.
Unterstadt 44 in Schaffhausen: Hier steht das Geburtshaus des Reformators Sebastian Hofmeister. (Bild: zVg)

Die Gedenktafel am Haus in der Unterstadt 44 wird am 21. Januar um 11 Uhr enthüllt, wie es in einer Mitteilung heisst. Stadtrat Raphaël Rohner, Kirchenrat Matthias Eichrodt und Stadtführer Martin Harzenmoser werden den wichtigsten Schaffhauser Reformator würdigen.

Hofmeister wurde in jungen Jahren Franziskaner, studierte in Paris Theologie und erwarb den Doktortitel. 1523 nahm er an der ersten Zürcher Disputation teil und führte zu Beginn der zweiten Disputation den Vorsitz. Hofmeister predigte auch in seiner Heimatstadt Schaffhausen. 1525 wurde er beschuldigt, den Rebleuteaufstand unterstützt zu haben und wurde aus der Stadt verbannt. Hofmeister wurde von anderen Reformatoren aufgrund seiner fundierten Bibelkenntnisse geschätzt. Er starb 1533 in Zofingen (AG).

 

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