Aargau

Religionsvertreter verurteilen Farbanschlag auf Moschee

Die Moschee des Türkisch-Islamischen Vereins in Buchs im Kanton Aargau ist in der Nacht auf Silvester mit Farbe beschmiert worden. Ein Angriff auf die Religionsfreiheit, sagen Mitglieder verschiedener Glaubensgemeinschaften.

Unbekannte Täter haben in der Nacht auf den 31. Dezember eine Moschee in Buchs im Kanton Aargau mit roter Farbe und politischen Parolen beschmiert. Unter anderem sprayten die Täter den Satz «Smash the Turkish Fascism» («Zerstört den türkischen Faschismus») auf die Mauer. Dies berichtete die «Aargauer Zeitung» am 4. Januar.

Betroffen von der Attacke zeigt sich die Aargauer Konferenz der Religionen. Der Anschlag sei ein Angriff auf die Religionsfreiheit und «aufs Schärfste» zu verurteilen, heisst es in einer Mitteilung. Die Konferenz, zu der neben den drei Landeskirchen die Israelitische Kultusgemeinde Baden und der Verband der Aargauer Muslime gehören, rufe zu einem friedlichen Zusammenleben aller Religionen im Kanton auf.

Angaben zu Tätern und Motiv konnte die Polizei bisher noch nicht machen, wie die «Aargauer Zeitung» weiter berichtet. Gegen die unbekannten Täter ist jedoch Anzeige erstattet worden. Die Moschee wird vom Türkisch-Islamischen Verein Buchs betrieben. (no)