Zuger Reformierte mit deutlichem Ertragsüberschuss

Der Grosse Kirchgemeinderat des Kantons Zug darf sich erneut über ein sehr positives Jahresergebnis freuen. Mit dem Überschuss von fast zwei Millionen Franken werden Schulden abgebaut und soziale Einrichtungen unterstützt.

Die Juni-Sitzung des Grossen Kirchgemeinderates im Zuger Kantonsratssaal stand wie immer im Zeichen der Finanzen. (Bild: Hans Fischer)

Aufgrund einer guten Kostenkontrolle und auch unerwartet hoher Steuereinnahmen resultierte ein Plus in der Jahresrechnung von 1,97 Millionen Franken bei einem Aufwand von 13,65 Millionen Franken. Der Grosse Kirchgemeinderat der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde des Kantons Zug genehmigte die Rechnung 2016 an seiner Sitzung vom 26. Juni und beriet über die Verwendung des Ertragsüberschusses.

Fast eine Million Franken an Dritte

Ein Gutteil des Geldes, nämlich 1,76 Millionen Franken, wird für die Teilrückzahlung langfristiger Schulden verwendet. Die nach wie vor sehr hohe Schuldenlast der Kirchgemeinde von 17,50 Millionen Franken rührt vom Neubau des Reformierten Kirchenzentrums in der Stadt Zug, das im Jahr 2012 eingeweiht wurde.

100’000 Franken kommen dem Hospiz Zentralschweiz in Luzern zugute, das voraussichtlich 2018 seine Pforten öffnet, und 110’000 Franken gehen in Form von Vergabungen an soziale und karitative Institutionen im In- und Ausland. Zusammengezählt ergeben die Beiträge in Form von Vergabungen an Dritte für das Jahr 2016 die stattliche Summe von knapp 955’000 Franken.