Reformierte Kirche Zug spendet 20’000 Franken für Kongo

Auf ein Nothilfe-Gesuch von Mission 21 reagiert die Zuger Kantonalkirche. Sie stellt 20'000 Franken für Medikamente und medizinische Geräte in der Demokratischen Republik Kongo bereit.

Blutdruckuntersuchung in einem Gesundheitszentrum der Communauté Evangélique du Kwango. (Bild: zVg/Mission21)

Das evangelische Basler Missionswerk erhielt zuletzt besorgniserregende Nachrichten von seinem Landeskoordinator im afrikanischen Riesenreich. Überall kam es zu Massendemonstrationen gegen Ex-Präsident Joseph Kabila, dessen zweite Amtszeit im Dezember endete, der sich aber nach wie vor an die Macht klammert.

Zusammenstösse zwischen Ordnungskräften und Demonstranten lassen Böses für die unmittelbare Zukunft erahnen. Das erschwert auch die Arbeit der örtlichen Partnerkirche von Mission 21, der Communauté Evangélique in der Kwangoregion.

In einer Spendenanfrage an den Zuger Kirchenratspräsident Rolf Berweger bat das Hilfswerk deshalb um einen Beitrag von 20’000 Franken für Medikamente und medizinische Ausrüstung. Die Reformierte Kirche Kanton Zug gab dem Gesuch statt und spendete den Betrag in vollem Umfang.