«Kirche bewegt – Eglise en marche» heisst der Jahrzehnbericht, der die Jahre 2001 und 2010 abdeckt. Er will breit die Vielfalt der Angebote und Tätigkeiten der Kirchen und ihre gesellschaftliche Leistung zeigen und dokumentiert, was sich im Berichtsjahrzehnt verändert hat. Und er analysiert, was dies für die Zukunft bedeutet.
Der Bericht besteht aus nicht weniger als elf virtuellen Büchern, zu finden auf der Website www.kirche-bewegt.ch. In den Büchern zu finden sind Texte von über 130 Autoren, darunter Porträts und Analysen, beispielsweise über Veränderungen bei den kirchlichen Ämtern oder in der Seelsorge. Dazu gibt es zahlreiche Video-Clips, Tondokumente und Bilder. Auf eine Papierausgabe habe man aus ökologischen und Ressourcengründen verzichtet, schreibt Synodalratspräsident Andreas Zeller zum Erscheinen des Berichts.
Über 40 Kirchgemeinden hätten zudem ihr eigenes Jahrzehnt-Ereignis in Wort und Bild geschildert. Diese sogenannten Kirchgemeinde-Fenster dienten nun der Promotion auf den Websites der einzelnen Kirchgemeinden.
Der neue Jahrzehntbericht wurde aufgrund einer Bestimmung in der Kirchenordnung erarbeitet; er soll «die Kirche im gesellschaftlichen Umfeld abbilden und ihren Beitrag an die Gestaltung des Zusammenlebens dokumentieren», wie die Kirchen schreiben.
Der Bericht richtet sich an die Öffentlichkeit und alle Interessierten, an die Mitarbeitenden, ehrenamtlich und freiwillig Tätigen, besonders aber an Amtsträger in den Kirchgemeinden. Ihnen sollen damit Werkzeuge in die Hand gegeben werde, «welche im Gemeindeleben unmittelbar eingesetzt werden können – im Gottesdienst, in der Bildungsarbeit, in der diakonischen Tätigkeit».
Einen ausführlichen Beitrag zum Jahrzehntbericht lesen Sie in der Reformierten Presse vom 7. Juni.