Rat der Religionen und Interreligiöser Think-Tank verurteilen Attentat

Der Schweizerische Rat der Religionen (SCR) und der Interreligiöse Think-Tank sind schockiert über das Attentat auf «Charlie Hebdo». Sie befürchten jetzt eine weitere Belastung zwischen den Religionsgemeinschaften.

«Je suis Charlie»: Mit diesem Bild drücken User in den sozialen Netzwerken ihre Anteilnahme aus.
«Je suis Charlie»: Mit diesem Bild drücken User in den sozialen Netzwerken ihre Anteilnahme aus. (Bild: ÖRK)

Der SCR sei zutiefst schockiert über den Anschlag auf die Redaktion der Satirezeitschrift «Charlie Hebdo», wie er am 8. Januar mitteilte. Der SCR stehe voll hinter der Presse-, Kunst- und Meinungsäusserungsfreiheit und verurteile den Anschlag aufs Schärfste. Er hoffe, dass der Religionsfrieden nicht gefährdet werde, und bittet alle besonnenen Kräfte, keinen Keil zwischen den Religionen zuzulassen.

Auch der Interreligiöse Think-Tank ist schockiert über das Attentat. «Keine Tat, keine noch so provokative oder verletzende Karikatur oder andere Form der Meinungsäusserung rechtfertigt das Töten von Menschen wie auch jeglichen Angriff auf Leib und Leben. Wir verurteilen die Tat aufs Schärfste», schreibt der Think-Tank am 8. Januar. Das Ereignis stelle eine weitere schwere Belastung für die Beziehungen zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen in den westlichen Gesellschaften dar.