Die beiden Nachwuchswissenschafter wurden für ihre Masterarbeit ausgezeichnet, die erstmals die Bedeutung der Religion in jüdisch-christlichen Partnerschaften in der Schweiz untersucht.
Dabei seien sie unter anderem zur Erkenntnis gelangt, dass in der Partnerschaft die Religion jenes Partners die führende Rolle einnimmt, der besser religiös gebildet ist. Bei den untersuchten Paaren war dies jeweils das Judentum. Die Autoren würden «ganz praktische Denkanstösse für den Umgang der Religionsgemeinschaften miteinander und insbesondere mit ihren in interreligiösen Konstellationen lebenden Mitgliedern» liefern.
Die CJA, Sektion Bern, hat damit zum zweiten Mal den Preis für herausragende Arbeiten zum «Dialog zwischen Judentum und Christentum» verliehen. Die CJA fördert das Gespräch zwischen den beiden Religionen und bekämpft Antisemitismus. Sie wurde 1946 gegründet und steht allen offen.