Die Basler Denkmalpflege hat vor einigen Monaten Beiträge an das Münster von 60‘000 auf 10‘000 Franken gekürzt. Deshalb müsse man vielleicht bald Eintritt verlangen oder die reformierte Kirche tageweise schliessen, sagte Kirchensprecher Matthias Zehnder Mitte Dezember gegenüber SRF.
Breite Unterstützung von links bis rechts
Politiker haben nun gegenüber dem Regionaljournal Basel Baselland dazu Stellung genommen. Dabei war man sich von links bis rechts einig, dass eine Schliessung nicht in Frage komme. So sagte Catherine Alioth (LDP), das Münster sei ein so wichtiges Gebäude in der Stadt, dass es einfach offen sein müsse. Barbara Heer (SP) fand, dass eine tageweise Schliessung der Kirche bedauerlich für Touristen sei, aber auch für die Bevölkerung, die das Münster als Ruheort aufsuche.
Edi Rutschmann (SVP) sieht deshalb den Kanton in der Pflicht. Er geht davon aus, dass sich in einer anderen Kasse noch etwas Geld finden lasse. Es handle sich schliesslich nicht um einen grossen Beitrag, der nötig sei. Catherine Alioth hingegen schlug vor, dass man für Gruppenführungen Geld verlangen könnte. (mos)