Neue TV-Dok zu «200 Jahre Basler Mission»

Die Filmemacherin Katharina Deuber blickt in der halbstündigen Dokumentation «Mission erfüllt? 200 Jahre Basler Mission» zurück auf die 200-jährige Geschichte der Basler Mission.

Eine Figur aus dem Archiv der Basler Mission.
Eine Figur aus dem Archiv der Basler Mission.

Ab 1815 zogen Hunderte von jungen Männern – und einige Frauen – von Basel aus nach Afrika und Asien, um das Evangelium zu verkünden. Das Erfolgsrezept der Basler Missionare: Sie übersetzten die Bibel in die lokalen Sprachen, gründeten Schulen und Spitäler und trieben Handel.

Das wichtigste Einsatzland war die Goldküste, das heutige Ghana in Westafrika. Dort hat Filmemacherin Katharina Deuber nach Spuren gesucht, die die Basler Missionare im wichtigsten Missionsfeld hinterlassen haben. Kritische Aspekte der Missionstätigkeit beleuchtet zudem der Publizist und Theologe Al Imfeld.

Im Missionshaus in Basel lagert ein riesiger Schatz an historischen Fotografien und Dokumenten aus den Missionsgebieten. Mit Objekten aus diesem Archiv, aber auch dank Gesprächen mit Personen, die die Arbeit der Basler Missionare erklären und einordnen, sei ein umfassendes Bild der Basler Mission entstanden, die mit Schulen, Spitälern und einer Handelsgesellschaft weit über die «klassische» Missionsarbeit hinaus ging.

Die Dokumentation «Mission erfüllt? 200 Jahre Basler Mission» ist am Donnerstag, 29. Januar um 23.20 Uhr auf SRF 1 zu sehen (NZZ Format; Wiederholungen am 1. Februar, 17.05, SRF Info, und am 2. Februar, 12.20, SRF Info).