Wie die Evangelisch-reformierte Kirche Basel-Stadt in einer Mitteilung schreibt, stand im Zentrum der Synode vom 26. November im Grossratssaal des Rathauses Basel das Budget 2015 und die Finanzplanung 2016 bis 2019. Die Synode genehmigte den Voranschlag mit einem Defizit von 1’113‘500 Franken, wie es der längerfristigen Strategie der Kirchenleitung gemäss den Vorgaben des Finanzplans 2016-2019 entspricht. Dieser wurde vom Kirchenparlament ebenfalls gutgeheissen, ergänzt durch einen Antrag der Planungskommission, wonach der Kirchenrat aufgelaufene Pendenzen möglichst rasch mit der Planungskommission bereinigen soll. Einhellige Zustimmung erfuhr auch der Antrag des Kirchenrats, das Jubiläumsjahr «200 Jahre Basler Mission» mit einem Beitrag von 200 000 Franken zu unterstützen.
Neues GPK-Mitglied
Die Synode nahm ausserdem ein Postulat verschiedener Synodaler zur Kenntnis, der eine Ausweitung der Öffnungszeiten der Basler reformierten Kirchen wünscht. Der Kirchenrat hat das Anliegen in seiner Antwort begrüsst, aber auch allfällige Schwierigkeiten hingewiesen. Diskussionsbedarf besteht laut Anstragsteller Hans-Rudolf Rytz noch hinsichtlich der Bedetung von Kirchenräumen in einer reformierten Theologie.
Des weiteren stimmte das Plenum mit grossem Mehr einem Antrag seiner Kommission für Aussprache-Synoden zur Einsetzung einer Spezialkommission zu. Diese soll Optionen für die Verbesserung der Synodearbeit prüfen. Schliesslich wählte das Kirchenparlament Paul Stohler, Münstergemeinde, zu einem Mitglied der Geschäftsprüfungskommission.