Nach Eklat

Neuanfang in der Kirchgemeinde Wolhusen

Wegen Rücktritten aus dem Kirchenvorstand stand die reformierte Kirchgemeinde Wolhusen im Kanton Luzern über ein Jahr lang unter besonderer Verwaltung. Nun konnte das Gremium neu besetzt werden.

Aufatmen in der reformierten Kirchgemeinde Wolhusen im Kanton Luzern: An der Versammlung der Kirchgemeinde vom 10. Juni konnte nach mehr als einem Jahr unter besonderer Verwaltung wieder ein beschlussfähiger Kirchenvorstand eingesetzt werden. Damit sei das Fundament für einen Neuanfang gelegt, wie es in einer Mitteilung vom 11. Juni heisst.

In der reformierten Kirchgemeinde war es im April 2020 zum Eklat gekommen. Wegen «unterschiedlicher Auffassungen und Ansichten im Zusammenwirken», wie es hiess, waren damals gleich sechs von acht Mitgliedern aus dem Vorstand zurückgetreten. Weil das Gremium damit beschlussunfähig war, setzte die Landeskirche einen Verwalter ein.

Die neuen Vorstandsmitglieder treten ihr Amt für die Legislaturperiode 2021 bis 2025 per 1. August an. (no)