Nationalrat fordert Bundesgeld für «Dargebotene Hand»
Der Nationalrat hat eine Motion von Christophe Clivaz (Wallis, Grüne) mit 98 Ja- zu 87 Nein-Stimmen (bei einer Enthaltung) knapp angenommen. Clivaz fordert darin, dass der Bundesrat Organisationen, die sich für die Suizid- und Gewaltprävention einsetzen, dauerhaft finanziell unterstützt. Nun muss sich der Ständerat mit dem Vorstoss befassen.
Als Beispiele für Organisationen mit gesamtschweizerischer Bedeutung nannte Clivaz etwa das Telefon-Beratungsangebot «Die Dargebotene Hand» und die Stiftung Pro Mente Sana. Er begründete seine Motion mit der Zunahme psychischer Leiden seit Ausbruch der Corona-Pandemie.
Der Bundesrat stellte sich gegen die Motion. Für eine dauerhafte Subventionierung von Angeboten für die Gesamtbevölkerung fehle die gesetzliche Grundlage, argumentierte die Landesregierung. (sda/pef)