Reformierte Kirche Zug

Nachfrage bei Corona-Nothilfe-Fond noch zurückhaltend

Mittlerweile wurden 50’000 Franken des Corona-Hilfs-Fonds der Reformierten Kirche Kanton Zug ausbezahlt. Das gab der Grosse Kirchgemeinderat an seiner virtuellen Sitzung bekannt.

Aufgrund der Corona-Pandemie hielt der Grosse Kirchgemeinderat der reformierten Kirche des Kantons Zug seine Sitzung virtuell ab. Dabei wurde das Budget 2021 einstimmig angenommen, wie es in einer Medienmitteilung vom 10. November heisst. In der Erfolgsrechnung wird mit Aufwänden von 14'842'900 Franken und Erträgen von 14'501’00 Franken gerechnet. Der Aufwandüberschuss von 341'900 sei vertretbar und benötige keine Anpassung des Steuersatzes, so der Rat.

Mehr Beratungen wegen Corona

In der Septembersitzung des Grossen Kirchgemeinderates wurde ein Corona-Nothilfe-Fond gesprochen und eine Kommission zur Bearbeitung der eingehenden Anträge eingesetzt. Der Präsident des Kirchenrates Rolf Berweger informierte laut Mitteilung über den Stand der Auszahlungen. Knapp zehn Prozent des Fondskapitals von 500'000 Franken seien bisher ausgeschüttet. Im Gegensatz zur zurückhaltenden Nachfrage bei der finanziellen Hilfe hätte es bei der Triangel Beratung vermehrten Zulauf von Menschen gegeben, die in der Ausnahmesituation der Corona-Pandemie Hilfe suchten. (bat)