Mehr Tote, weniger Scheidungen

Das Jahr 2017 war geprägt von einer Zunahme der Todesfälle. Infolge der Grippewelle fiel die Zahl im Januar besonders hoch aus, wie neue Zahlen des Bundesamtes für Statistik belegen.


Gegenüber 2016 ist die Zahl der Todesfälle in der Schweiz im Jahr 2017 um 2,4 Prozent auf 66’600 gestiegen, wie es in einer Mitteilung des Bundesamtes für Statistik (BFS) vom 27. Februar heisst. Infolge der Grippewelle starben besonders viele Menschen, nämlich 7’500, im Januar.

Aufgrund der höheren Anzahl Todesfälle und des gleichzeitigen Geburtenrückgangs ist der Geburtenüberschuss um 19,7 Prozent auf 18’400 gesunken.

Zunahme bei gleichgeschlechtlichen Partnerschaften

In seinen provisorischen Ergebnissen zur natürlichen Bevölkerungsbewegung in der Schweiz legt das BFS zudem Zahlen zu Eheschliessungen, Scheidungen und eingetragenen Partnerschaften zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren vor.

Demnach wurden 2017 39’800 Ehen geschlossen, 4,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Knapp 800 gleichgeschlechtliche Paare entschieden sich für eine eingetragene Partnerschaft. Dies entspricht einer Zunahme von 6,7 Prozent.

Weniger Paare lassen sich scheiden

Stark rückläufig sei hingegen die Zahl der Scheidungen gewesen, heisst es in der Mitteilung des BFS weiter. 14’900 Paare liessen sich 2017 scheiden, 12,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Die durchschnittliche Ehedauer sei mit 15 Jahren stabil geblieben. (no)