Maturaarbeiten zu Kastensystem und Integration gewinnen Religionspreis

Melanie Büchler und Sharon de Filippis sind die Gewinnerinnen des Luzerner Religionspreises 2019. Ihre Arbeiten haben das Kastensystem in Indien und die Integration von geflüchteten Menschen in der Schweiz zum Thema.


Die Theologische Fakultät hat in Zusammenarbeit mit dem Religionswissenschaftlichen Seminar der Kultur- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern den diesjährigen Religionspreis vergeben. Gewonnen haben Melanie Büchler aus Kriens im Kanton Luzern und Sharon de Filippis aus Buttwil im Kanton Aargau, wie es in einer Mitteilung vom 29. Mai heisst.

Melanie Büchler hat in ihrer Maturaarbeit den Einfluss des Kastensystems auf das Leben von Angehörigen der Mittelschicht im indischen Trivandrums untersucht. Sharon de Filippis beschreibt in ihrer Maturaarbeit das Projekt «doppelsiitig», das sie selbst aufgebaut hat. Dabei geht es um die Unterstützung von volljährigen männlichen Asylsuchenden. Ausserdem legt sie einen Leitfaden vor, der ähnliche Projekte in Zukunft ermöglichen soll.

Die Auszeichnung ist mit 500 Franken dotiert, zur Verfügung gestellt von der Universitätsstiftung. Die Jury besteht aus Monika Jakobs, Leiterin des Religionspädagogischen Instituts; Anne Beutter, wissenschaftliche Assistentin, sowie Robert Vorholt, Professor für die Exegese des Neuen Testaments. (bat)