Der Betrag wird dem Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz (Heks) überwiesen, wie es in einer Mitteilung vom 22. November heisst. Das Heks engagiere sich stark im Wiederaufbau in Haiti. Die Soforthilfe werde zusätzlich zu den 330’000 Franken geleistet mit welcher die grösste reformierte Kirchgemeinde im Kanton jährlich Projekte der weltweiten Kirche und Entwicklungszusammenarbeit unterstütze.
Prekäre Lage
Nach dem verheerenden Erdbeben von 2010 wurde die Bevölkerung von Haiti erneut schwer getroffen, heisst in der Mitteilung weiter. Hurrikan Matthew forderte viele Todesopfer und richtete riesige Verwüstungen an. Mittlerweile ist das Ausmass bekannt. Strassen und Wege sind in vielen Gebieten immer noch kaum passierbar, die Sicherheitslage ist kritisch. Auch ist die Versorgung mit Trinkwasser und Nahrung weiterhin ein grosses Problem, da die Landwirtschaft zum Erliegen gebracht wurde.