Reformierte ZH: 30’000 Franken für die Opfer in Haiti

Der Kirchenrat der reformierten Zürcher Kirche stellt 30'000 Franken für die Nothilfe zugunsten der Opfer des Hurrikans in Haiti zur Verfügung.

Die materiellen Schäden sind immens: Nach dem verheerenden Erdbeben vom Januar 2010 ist Haitis Bevölkerung erneut von einer Naturkatastrophe schwer getroffen. (Bid: IFRC/Flickr)

Der Betrag wird dem Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz Heks überwiesen, wie es in einer Mitteilung vom 27. Oktober heisst.

Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 230 km/h traf der Hurrikan Matthew am 4. Oktober 2016 auf die Südküste Haitis und richtete grosse Schäden an. Es sind Hunderte von Toten zu beklagen. In den betroffenen Regionen sind die meisten Häuser zerstört oder beschädigt. Strassen und Brücken, Strom- und Wasserleitungen sowie Kommunikationsverbindungen sind unterbrochen. Zudem droht eine Cholera-Epidemie.

Heks ist seit 40 Jahren in Haiti tätig, wie es in der Mitteilung heisst. Als einziges Hilfswerk war Heks bereits vor dem Hurrikan mit einem Team in Jérémie präsent, dem Zentrum der Zerstörung. Dies ist für die Überlebenshilfe ein logistischer Vorteil. Heks hat selber umgehend eine halbe Million Franken für Trinkwasser, Nahrungsmittel und Notunterkünfte bereitgestellt. Bereits am 8. Oktober konnte Heks eine Lieferung mit Erste-Hilfe-Material nach Jérémie einfliegen lassen.