Erdbeben in Myanmar

Luzerner Kirche spendet für Erdbebenopfer

Ein Erdbeben hat in Myanmar riesige Schäden angerichtet und unzählige von Todesopfern gefordert. Die Reformierte Kirche Kanton Luzern unterstützt die Nothilfe des Hilfswerks Heks mit 10‘000 Franken.

Rund drei Tage nach dem verheerenden Erdbeben in Myanmar laufen die Rettungs- und Bergungsarbeiten auch Hochtouren. Das Staatsfernsehen berichtete von mindestens 1600 Toten und rund 3400 Verletzten. Expertinnen rechnen jedoch mit weit höheren Opferzahlen, wie es in verschiedenen Medien hiess.

Unterstützung erhalten die Opfer unter anderem von Schweizer Hilfswerken und Landeskirchen. Mit 10‘000 Franken unterstützt die Reformierte Kirche Kanton Luzern das Nothilfeprogramm des Hilfswerks Heks vor Ort, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.

Heks ist seit Jahren mit einem lokalen Team in Myanmar aktiv. In Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen sollen in Kürze erste Nothilfemassnahmen eingeleitet werden. «Der Schutz der Schwächsten in dieser humanitären Krise ist uns ein Anliegen und wir danken dem Heks für die umgehende Reaktion vor Ort», wird Synodalratspräsidentin Lilian Bachmann in der Mitteilung zitiert.

Soforthilfe leisten auch andere Schweizer Hilfswerke wie das katholische Hilfswerk Caritas, Helvetas und das Schweizerische Rote Kreuz. Medien berichteten, dass in Myanmar Gebäude, Spitäler, Brücken und Strassen eingestürzt sind. Das Epizentrum des Bebens der Stärke 7,7 lag rund 17 Kilometer von Mandalay entfernt, der zweitgrössten Stadt Myanmars. Betroffen ist auch das Nachbarland Thailand sowie Teile Indiens, Chinas und Vietnams.

Laut Beobachtern ist die Lage im Land unübersichtlich. Erschwert werden die Rettungsarbeiten durch den anhaltenden Bürgerkrieg. Schon vor dem Beben war die Infrastruktur durch die Kämpfe der verschiedenen Fraktionen geschwächt. Angaben der Vereinten Nationen zufolge lebt jeder vierte Bewohner von Myanmar in Armut. (no)

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