Deutschland
Forschende sichern Klimadaten aus den USA
Weitere gefährdete Klima- und Umweltdaten aus den USA können gesichert werden. Die Deutsche Forschungs-gemeinschaft (DFG) stellt umgerechnet rund 800'000 Franken zur Verfügung, um auf der Datenplattform «Pangaea» die Datensätze systematisch zu identifizieren und langfristig zu sichern, wie das Alfred-Wegener-Institut im norddeutschen Bremerhaven mitteilte.
Hintergrund sind Budget-Kürzungen der Regierung von US-Präsident Donald Trump, die den den Verlust wertvoller Klima- und Umweltdaten zur Folge haben könnten. Im vergangenen Mai hatte die Universität Bremen mitgeteilt, dass erste Datensätze auf der Wissenschaftsplattform Pangaea gesichert wurden.
Dies sei nach einem dringenden Hilferuf aus der Wissenschafts-gemeinschaft und der US-Behörde National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) geschehen. Mehrere US-Experten hatten gewarnt, der US-Präsident, der den Klimawandel leugnet, gestalte die US-Wissenschaft danach um, was er für relevant oder irrelevant halte. (epd/ gab)