Kirchgemeinde Zürich kann grösseren Verlust abwenden

Die Reformierte Kirchgemeinde Zürich sieht für das Budget 2020 nur ein leichtes Minus vor. Der Grund: Der tiefere Beitrag an die Landeskirche. Sonst wären die Finanzen weniger im Lot.


Das Übergangskirchgemeindeparlament der Kirchgemeinde Zürich hat an seiner Sitzung das Budget 2020 genehmigt. Es ist fast ausgeglichen, ein Verlust von 300’000 Franken ist dennoch eingeplant. Dass das Loch in der Kasse nicht grösser ist, liegt am tieferen Zentralkassenbeitrag an die Landeskirche, wie es in einer Medienmitteilung vom 5. Dezember heisst. Die kantonale Kirchensynode hatte letzte Woche beschlossen, diesen zu senken.

Sparen ist angesagt

Die Ausgaben steigen im Vergleich zu 2019 aufgrund von höheren Kosten für das Personal und den Unterhalt von kirchlichen Liegenschaften. Gleichzeitig fallen die Steuereinnahmen laut Prognose um fast 1,5 Millionen Franken tiefer aus als für das laufende Jahr.

Deshalb betonten die Verantwortlichen im Kirchenparlament, dass in den nächsten Jahren Einsparungen nötig seien. Mit Blick auf den Finanzplan 2020-2023 dürfe die Kostenentwicklung nicht so weitergehen, sagte laut Mitteilung die Präsidentin der Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission, Theresa Hensch.

Bald ist das neue Parlament am Zug

Die Sitzung war die letzte des Übergangskirchgemeindeparlaments der Kirchgemeinde Zürich. Bei der nächsten Zusammenkunft kommt erstmals das neue Parlament zusammen, dessen Mitglieder im November gewählt wurden. (mos)